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Auszeit

Heute war ich wieder einmal mit meinen Gedanken in Tokio. Kaum zu glauben, aber die 4 Wochen Urlaub wären schon wieder vorbei und in diesen Stunden würde ich im Flieger nach Helsinki sitzen. Ich habe heute mit meiner Tochter darüber gesprochen. Tokio sollte eine Auszeit für mich werden. Ich wollte all dem Alltagsstress entfliehen, der mir in den letzten Jahren einiges abverlangt hatte. Gern hätte ich Tokio kennengelernt und mehr über die Geschichte und Entstehung von Shotokan Karate erfahren und die Faszination des Lehrgangs erlebt.

Stattdessen war ich hier zu Hause mit meiner Tochter und jeder Menge Arbeit. Und doch hatte und habe ich eine Art Auszeit. Vieles ist anders geworden und nicht immer geht alles so, wie wir es gern hätten. Nichts desto trotz läuft alles irgendwie ruhiger. Vielleicht auch, weil die Erwartungen und der Leistungsdruck etwas runter geschraubt worden. Wir führen viele Gespräche. Oft ist es schwer zu verstehen und auch ein bisschen beängstigend, aber wir fühlen uns recht wohl zu Hause und kommen gut mit den Gegebenheiten zu recht. Meine Tochter war auch etwas erleichtert, dass die Schulschließung nicht sofort aufgehoben wird. Zu groß ist die Verunsicherung durch all die Berichte und Maßnahmen. Jetzt liegt es an mir, sie gut auf ein Leben nach dieser Ausnahmesituation vorzubereiten.

Kurz möchte ich noch erwähnen, dass ich mir das Video vom heutigen Live – Training mit Sensei Otha gerade in einem kleinen Fenster anschaue und ich total begeistert bin. 18 Uhr war ich noch mitten drin in meiner Arbeit, aber ich werde mir spätestens am Wochenende diese Stunde Zeit nehmen, um nach seinen Anweisungen zu trainieren. Die Drehungen werden mir alles abverlangen, aber ich freue mich drauf.

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