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Bauern, Fischer, Samurai

Ich kann hier weder die komplette Geschichte der Entwicklung von Karate erzählen, noch möchte ich diese für mich wichtigen und interessanten Fakten komplett übergehen.

Ein wahrscheinlich richtungsweisendes Ereignis fand im Jahr 1480 statt, als der König Okinawas das

Verbot des Tragens von Waffen

für die Bewohner der Dörfer erlies. Dieses Verbot galt jedoch nicht für die japanischen Samurai.

Bauern und Fischer waren somit gezwungen, sich selbst einen Weg zu suchen, um sich bei Übergriffen auf ihre Dörfer schützen zu können. Alles, was als Waffe dienen könnte bzw., was zu einer Waffe umgeschmiedet werden könnte, wurde ihnen genommen. So gab es teilweise nur 1 Messer im ganzen Dorf. Alles, was sie besaßen, waren ihre Körper, ihre Arme und Beine, die es nun galt mit Hilfe ihrer Erinnerungen an das Kämpfen mit Schwertern zu Waffen werden zu lassen. Dreschflegel, Sicheln und Paddel dienten unter anderem als Hilfsmittel. So trainierten sie heimlich jeder für sich die Techniken (Kihon) und den Kampf gegen „unsichtbare“ Gegner (Kata) und bei heimlichen Zusammenkünften den Zweikampf (Kumite).

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