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Ein Flug mit Umwegen (2/3)

Zum 3. Mal in den letzten Stunden startete nun endlich wieder mein Flug.

Diesmal stand eine lange Flugzeit im Display und ich war recht froh, dass ich etwas müde war.

Leider hatte ich auch Hunger und es ging nicht wirklich vorwärts mit dem Essen, aber zum Glück hatte ich in Helsinki etwas gekauft.

Es war ok, als wir die Fenster schließen sollten, schließlich war es dunkel. Rund um mich herum schauten die Leute Fernseh oder spielten und irgendwann habe ich wohl auch etwas geschlafen.

Als ich wieder aufwachte standen noch etwa 8 Stunden Flugzeit auf dem Display und das war genau der Punkt, vor dem ich mich etwas fürchtete. WQir flogen auch genau die Strecke, die ich eigentlich nicht fliegen wollte, aber inzwischen war es mir egal, Hauptsache ankommen. Da ich am Fenser saß, konnte ich nicht raus ohne die andern zu wecken, also nahm ich mir mein Japanisch - Buch und las etwas darin und versuchte mich abzulenken. Die beiden neben mir wachten auch irgendwann auf und so ergab es sich, dass wir alle zur Toilette gingen und so ein paar Minuten Laufen bzw. Stehen konnten.

Danach habe ich dann doch nochmal etwas geschlafen und dann blinzelte. Es war strahlender Sonnenschein, der in den Augenn blendete. Alle hatten ihre Fenster noch zu, nur ich öffnete langsam, Stück für Stück und konnte endlich wieder raus schauen.

Das Display zeigte Peking an, als es Frühstück gab, oder was immer es war mit Bratkartoffeln und Paprikagemüse und Omlett.

Als die Nasenspitze des Fliegers auf dem Monitor Tottori berührte, war alles Vergessen und ich freute mich einfach nur noch, in Tokio zu landen.



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