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Mal sehen, was mich heute erwaret

Es sind turbulente Tage zwischen Arbeiten und dieser wunderbaren Atmosphäre dieser Hafenstadt mit der Vielfalt unzähliger kleiner, individueller Läden, den Touristen und den Wanderern vom JacobsWeg.

Für das 2. Training habe ich mir natürlich Zeit genommen.

Diesmal wusste ich, welche Umgebung mich erwartete und obwohl ich mich bewusst darauf einlassen musss, freute ich mich darauf.

Vom Training an sich war ich wieder begeistert.

Es ist erstaunlich, welche Ausdauer die Karatekas hier an den Tag legen.

Das Training ist in 3 Sequenzen unterteilt:

  1. Erwärmung und Grundlagentraining wobei die Grundlagen sich auf wenige zusammengehörige Techniken beschränken. Diesmal waren Yoko Geri Keage und Kekomi und der Mawashi Geri auf dem Programm.

  2. Zu Beginn der Partnerübung wurden Techniken in 10er Interwallen und in Kombinationen gegenseitig trainiert, um anschließend in Angriff und Abwehr angewendet zu werden. Dies wird so lange gemacht bis der Sensei mit allen zufrieden ist.

  3. Das letzte Drittel gehört der Kata. Bei meiner 1 Einheit wurden alle Heian Katas, dann die Tekki Shodan, Bassai Dai, Jion und eine Kata, die mir unbekannt war 1 Mal ohne Zählzeiten gelaufen. Diesmal konzentrierte der Sensei sich auf die Tekki Shodan, da wir recht lange den Zweikampf trainiert haben.

Im Anschluss an das Training wurde der mit Matten ausgelegte Dojo – Boden gewischt und ich staunte nicht schlecht, als er dann noch mit einigen Karatekas Kata – Training machte.

Ich habe kurz überlegt, ob ich zuschauen würde, aber es war bereits 21.30Uhr und ich war müde und kaputt und selbst 10 Minuten Autofahrt fordern hier meine Konzentration sehr. Es geht dabei über teils 3spurigen Kreisverkehre, eine Klappbrücke, anschließend über Straßenbahnschienen und dann in kleinen Gassen mit ihren tausend Zebrastreifen. Mein Navi sagt ständig: halten sie sich links und biegen rechts ab. Und wenn die Ausfahrt vom Kreisverkehr, die Einfahrt in den nächsten Kreisverkehr ist, so verwirrt mich das irgendwie auch.

Also erweitere ich nicht nur mein Wissen im Karate sondern auch beim Autofahren.

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